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Dobo, 25. Juni 1893

In der Nacht wurde der Südteil der Aru-Inseln umschifft und dann auf die Insel Wammar gesteuert. Morgens verhüllten heftige Regenböen den Ausblick, die so stark waren, dass die Fahrgeschwindigkeit vermindert werden musste. Endlich ließ das Unwetter nach und kamen einzelne ganz flache Inseln der Aru-Gruppe in Sicht, zunächst Trangan, hierauf Maikoor und Kobroor, dann Wokam sowie das kleine Eiland Wammar, an dessen Nordwestküste die Handelsstation Dobo liegt, die unser nächstes Ziel war.

Der Aru- oder westliche Papua-Archipel, zu der niederländischen Residentschaft Amboina gehörig, begreift 22 größere und 73 kleinere, zum Teil unbewohnte, ja selbst unbenannte Inseln, welche sich um das Hauptland von Aru, von den Eingeborenen Tanah Besar genannt,
gruppieren. Dieses besteht aus einer Reihe von durch schmale Meeresarme getrennten Inseln, deren größte in der Richtung von Nord nach Süd die schon genannten Wokam, Kobroor, Maikoor und Trangan sind. Der Gesamtflächeninhalt der Gruppe wird mit 8613 km2 angegeben; die Inseln werden in Vorwall- und Hinterwall-Eilande unterschieden, je nachdem sie mehr gegen Westen oder gegen Osten gekehrt sind. In den Zeiten der Holländisch-Ostindischen Compagnie wurde mit Voorwal die den großen Handelswegen zugewandte, mit Achterwal die von diesen abgewandte Seite der Inseln bezeichnet.

Die Gesamtzahl der Bewohner der Aru-Inseln wird auf etwa 25.000 geschätzt; weitaus die meisten derselben sind Heiden, zum Teile mit stark entwickeltem Fetischdienst. Der Rasse nach erscheinen die Arunesen, wenn auch mit fremden Elementen durchsetzt, vorwiegend als ein Gemisch papuanischer und malayischer Elemente.

Der Boden der Inseln besteht hauptsächlich aus korallischen Gebilden; hie und da felsig, mit Sandschichten bedeckt oder sumpfig, zumeist aber, besonders an den Ufergebieten, aus Korallen zusammengesetzt, zeigen die Eilande fast durchwegs eine wellenförmige, nur ab und zu von kleinen Erhebungen unterbrochene Oberfläche. Urwald und humose Strecken wechseln miteinander ab. In reichster Fülle kommen allerorten Palmen vor, neben der Kokos-, der Sago-, der Nipapalme finden sich hier Vertreter seltenster Arten; prachtvoll entwickelt sind die Baumfarne, zahlreich die Kanarien, und an manchen Gestaden umschließen seltsamerweise Kasuarinen den Hochwald. Feldbau ist im allgemeinen wenig verbreitet, da nur gepflanzt wird, was hier neben den Früchten des Waldes zur vegetabilischen Nahrung dient: Mais, Pisang, Bataten, Yamswurzeln und, wo der Boden dies begünstigt, Zuckerrohr. Den hervorragendsten Betriebszweig bilden Fischerei und Jagd, welche den Arunesen auch die wichtigsten Tauschartikel liefern. Erstere bietet Fische, Trepang, Perlen und Perlmuscheln, Schildpatt, letztere essbare Nester der Salangane, einer Gattung von Mauerschwalben, Salanganen, Kasuare, Paradiesvögel, Papageien und zahlreiche Vögel anderer Arten, Tüpfelcuscus (Cuscus maculatus), Beuteldachse (Perameles doreyana), Wildschweine, Wallabies u. s. w.

Der Einfahrtskanal in den Hafen von Dobo bietet großen Schiffen nur eine schmale Passage, und die Tiefe des Fahrwassers wechselt hier so rasch, dass zum Beispiele bei mehreren, unmittelbar aufeinanderfolgenden Lotungen steuerbord 6 Faden und backbord 22 Faden gemeldet wurden.

Einen im Hafen liegenden kleinen Dampfer hielten wir anfangs für das Regierungsfahrzeug, welches der Resident von Amboina dem Programm gemäß hieher zu dirigieren hatte, erfuhren jedoch bald, dass dies ein Merkantilschiff und auf einer Rundfahrt zu den verschiedenen Häfen der Residentschaft Amboina begriffen sei. Außer diesem Handelsdampfer waren im Hafen von Dobo von größeren Fahrzeugen nur zwei Perlfischer-Schooner, deren einer die englische Flagge trug, sichtbar; dagegen wimmelte es hier von Praus, welche in diesen Gewässern der Küstenschiffahrt dienen.

Das Dorf Dobo — mehrere Reihen dicht nebeneinander befindlicher Gebäude — liegt auf einer schmalen, mit Sand bedeckten Landzunge, an deren Südende, bereits auf dem Gestade der eigentlichen Insel, üppiger Hochwald sichtbar ist.

Die Gebäude, große, nach Art von Schoppen errichtete, mit steilen Dächern versehene Hütten, sind im vorderen Trakt zu Wohnungen bestimmt, während die rückwärtigen Räume als Vorratskammern und Warenmagazine benützt werden.

Der Handelsverkehr ist in den Monaten Jänner bis August ein namhafter, weil zu dieser Zeit Fahrzeuge aller Art, von großen Praus an bis zu kleinen Booten aus Macassar, von Ceram, Goram, den BandaInseln u. s. w. hieher zu kommen pflegen; dann entwickelt sich ein lebhafter Tauschhandel mit den Eingeborenen.

Der Charakter Dobos als eines Handelsplatzes gelangt auch in dem Typus der etwa 500 Köpfe starken Bevölkerung — einem Gemisch papuanischer, malayischer, javanischer, selbst chinesischer Elemente — zum Ausdruck, und dürfte unter den ständigen Einwohnern kaum ein einziger Arunese reinen Blutes zu finden sein; denn die eigentlichen Arunesen, die Urbewohner dieses Archipels, leben, wie auf anderen Inseln dieser Gruppe, so auch auf Wammar, zumeist verborgen im Innern, in kleinen Dörfern, welche sie nur verlassen, um in Dobo Tauschhandel zu bewerkstelligen.

Die Eingeborenen sind dem Reiz berauschender Getränke, namentlich des 50 Prozent Alkohol und darüber enthaltenden und daher seiner Stärke halber besonders beliebten Arraks, so sehr ergeben, dass sie ohne Bedenken oft ihre ganze Ware, die Beute vieler mühevoller Wochen, für ein Paar Fässchen dieses Gifttrankes an die Händler geradezu verschleudern. Unter allen Breitegraden haben Feuerwaffen weniger zur dauernden Unterwerfung der Eingeborenen beigetragen als Feuerwasser!

Da nun Dobo an und für sich nichts Bemerkenswertes bietet und lediglich von Händlern niederster Kategorie und übelsten Rufes besiedelt ist — der Genius des Handels ist hier ein gar unsauberer Geselle — so verzichtete ich darauf, diese Factorei weiter in den Kreis meiner Beobachtungen zu ziehen, und wollte die kurze Frist, welche mir in diesen Gewässern gegönnt war, zu Expeditionen nach anderen Teilen der Inselwelt von Aru benützen. Mehrere Herren aber und auch die nach frischen Lebensmitteln fahndenden Schiffsköche ließen sich nach Dobo überführen, wo letztere über die fabelhaften Preise in Entsetzen gerieten. Hatte man doch zum Beispiele für ein Schwein 60 fl., für 5 Eier 1 fl. verlangt! Auch hatten die Herren nicht einmal ethnographische Ausbeute zu machen vermocht, weil die ihnen von Händlern angebotenen Gegenstände zumeist europäischer Provenienz und insgesamt unverschämt teuer waren.
Möglicherweise wurden übrigens die exorbitanten Preise nur uns zu Ehren verlangt; denn offiziell hatte Dobo, als Teil der Residentschaft Amboina und seiner Stellung als Handelsstation eingedenk, von unserer Ankunft dadurch Akt genommen, dass es mit Einmütigkeit geflaggt hatte und alle Hütten, ja selbst die zahlreichen, am Strand vertäuten Praus mit Wimpeln in den Farben der niederländischen Tricolore geschmückt waren.

In einer kleinen Jolle kam der Posthalter von Dobo angefahren, ein Würdenträger, dessen Stellung in den niederländischen Residentschaften des Malayischen Archipels ungefähr jener eines unserer Bezirkshauptmänner entspricht.

Die Häuptlinge der einzelnen in diesem Archipel hausenden Stämme sind von der Regierung anerkannt, unterstehen jedoch deren Organen. Besagter Posthalter, ein komischer, dicker Malaye, der einzige im Dorf, der ein paar Worte einer europäischen Sprache, der englischen, zu reden wusste, berichtete, der Resident von Amboina sei, nachdem er vom 12. bis zum 25. Juni das Einlaufen der „Elisabeth“ in Dobo abgewartet habe, endlich tagszuvor abgereist.

Ich bedauerte lebhaft, dass der Resident unserer Ankunft hier so lange Zeit vergeblich geharrt hatte; doch war er offenbar das Opfer eines Missverständnisses geworden. Wenn es auch bei einer so langen Seefahrt, wie bei der unseren, schwer möglich war, den Tag der Ankunft im vorhinein genau zu präzisieren, so konnte andererseits der Umstand, dass der Resident uns schon vor 14 Tagen erwartet hatte, nur einem Irrtum entsprungen sein.

Die Mangelhaftigkeit, mit welcher sich der gute Posthalter in englischer Sprache ausdrückte, erschwerte und verzögerte die Entwerfung eines Programmes für die Zeit unserer Anwesenheit, so dass erst nach Verlauf einer vollen Stunde alles vereinbart war, worauf er sich sofort nach dem Dorf begab, um die für unsere Expedition notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Gegen Mittag erschien er wieder an Bord, diesmal mit einem neckischen Jagdkostüm angetan und mit zwei überlangen Gewehren mittelalterlicher Konstruktion bewaffnet, um mir auf meinem Ausflug nach der Insel Wokam als Führer zu dienen.

Die Dampfbarkasse brachte uns rasch an die Westküste der Insel, wo das flache, mit Korallen durchsetzte Ufer unserer Ausschiffung einige Schwierigkeit bereitete, umsomehr, als eben ein heftiger Regen niederströmte, der uns auch zwang, in der Hütte eines am Ufer angesiedelten Mischlings-Malayen eine kurze Weile hindurch Unterstand zu nehmen. Hierauf ging in gewohnter Art jeder von uns in Begleitung eines Führers nach einer anderen Richtung aus.

Der Urwald, der mich schon nach wenigen Schritten aufnahm, erinnerte mich durch die Pracht und Üppigkeit der Vegetation lebhaft an die Wälder der Salomon-Inseln und Neu-Guineas, jedoch mit dem Unterschiede, dass der Boden ungemein sumpfig war und sich an manchen Stellen breite morastige Wasseradern quer durch den Wald zogen, deren schwarzes, tiefes Moor die Luft ringsum mit Miasmen erfüllte. Die Farbe des stagnierenden Wassers war dunkles Schwarzblau, und bei jedem Schritt, den wir in dem Moraste taten, wühlten wir eine Menge in Zersetzung begriffener organischer Substanzen auf, welche abscheuliche Gerüche verbreiteten.

Anfangs versuchte ich, diese Moore auf umgestürzten Stämmen zu überschreiten, welche querüber lagen; doch versagte späterhin selbst dieses Auskunftsmittel, so dass ich mich, wollte ich vorwärts kommen, wohl oder übel entschließen musste, das Moor zu durchwaten, wobei es mir stets nur mit großer Anstrengung gelang, den Fuß, den ich in die zähe Masse gesetzt hatte, wieder hervorzuziehen. Dazu kam noch, dass das von Bäumen erfüllte Terrain mit allerlei üppigen Gewächsen überwuchert war und etwa jede halbe Stunde ein neuer heftiger Regenguss niederging.

Unmittelbar nach jedem dieser Güsse lugte die Sonne durch die Wolken und wurden auch, sobald sich jene zeigte, sofort wieder die verschiedenen Vogelstimmen hörbar, die während des Regens verstummt waren. Unter diesen Lauten waren insbesondere vernehmbar jene des weißen Kakadus (Cacatua triton) und des schwarzen Ara-Kakadus, ferner die Rufe von Tauben, einzelner Papageien, eines Buschhuhns sowie von Fischern und Mainas verschiedener Arten. Die enorme Höhe der Bäume erschwerte, wie in Neu-Guinea, so auch hier meine Bemühungen, die Vögel, welche da riefen, zu entdecken.

Ich bemühte mich vor allem, einen der schwarzen Kakadus, welche sich durch ihr schönes, mit Weiß gleichsam überpudertes Gefieder, hellrot gefärbte Backen und den prächtigen, aufrecht stehenden Schopf auszeichnen, zu erlegen; doch blieb das Streben vergeblich, obschon ich stundenlang durch die Moore watete. Zwar sah ich einige Exemplare dieser Art, schoss auch eines derselben an, konnte aber selbst dieses nicht erbeuten. Dafür erlegte ich zwei aufgebaumte Buschhühner (Talegallus fuscirostris), mehrere Fischer einer mir neuen Art (Sauromarptis gaudichaudi) und drei große Tauben.

Auf einem dürren Ficus-Baum fand ich den unbesetzten, aber allem Anscheine nach frisch gebauten Horst eines großen Raubvogels. Clam hatte, wie er mir späterhin versicherte, in der Nähe dieses Horstes einen Fischadler gesehen, der an der Küste auf Fische stieß.

Die Angaben, welche Wallace in seinem Werke „Der Malayische Archipel“ über die Fülle, Pracht und Mannigfaltigkeit der Schmetterlinge auf den Aru-Inseln gemacht hat, fand ich bestätigt; denn ungeachtet der häufigen Regengüsse flatterten während meiner Wanderung durch den Urwald überall die prachtvollsten, durch Größe ausgezeichneten Schmetterlinge der mannigfachsten Arten umher. So sah ich unter anderen einen gleich einem Vogel von Ast zu Ast streichenden Schmetterling, wahrscheinlich Ornithoptera aruana, dessen Flügel eine Spannweite von beiläufig 20 cm hatten!

Eine andere Eigentümlichkeit der Aru-Inseln bildet das Vorkommen von Seetieren, insbesondere Muscheln und Schnecken, in größerer Entfernung von der Küste. Ein Teil der Schnecken dürfte von Einsiedlerkrebsen in das Innere vertragen, die übrigen Wesen und Gebilde aber von der Hochflut hieher verschlagen werden; denn das Innere der Inseln liegt an vielen Stellen tief unter dem Niveau des Meeresspiegels, was auch den sumpfigen Charakter der Wälder erklärlich macht.

Unter der schwarzen Humusdecke sind ausschließlich Muscheln und Korallen ganz neuer Bildung zu finden, und dank der schützenden Decke sind manche Formen noch ganz unversehrt und unverwittert erhalten geblieben.

Mein Führer, ein Mischlings-Malaye, erwies sich als fauler Schlingel, für den es nur ein Losungswort gab: immer zurück! Auch dünkte dem Wackeren das Waten in dem moorigen Terrain so wenig behaglich, dass ich ihn nur unter Anwendung aller erdenklichen Mittel weiterbrachte. Dieser Insulaner schien einen Beitrag zur Ansicht jener liefern zu wollen, welche den Mischlingen alle guten Eigenschaften absprechen und meinen, dass die Vermischung von Individuen zweier oder mehrerer verschiedener Rassen lediglich eine Vererbung der üblen physischen und psychischen Eigenschaften jeder der Rassen, welche in dem betreffenden Mischlinge vereinigt sind, begründe.

Bei Sonnenuntergang traf ich an der Küste wieder mit meinen Herren zusammen, deren einige glücklicher gewesen waren als ich — Beweis dafür, dass sie einen schwarzen Kakadu, zahlreiche Papageien und einen schönen, lichtbraunen Reiher erbeutet hatten.

Da inzwischen Ebbe eingetreten war, mussten wir, um zu der Barkasse zu gelangen, über eine ziemlich lange Strecke hin durch Schlamm und Wasser waten.

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  • Ort: Dobo, Aru Inseln
  • ANNO – am 25.06.1893 in Österreichs Presse.
  • Das k.u.k. Hof-Burgtheater spielt „Das verlorene Paradies“, während das k.u.k. Hof-Operntheater vom 1. Juni bis 19. Juli geschlossen bleibt.

Dobo, 25 June 1893

During the night we passed around the Southern part of the Aru islands and then set course for the island of Wammar. In the morning heavy rain clouded the view. The rain was so heavy that the travel speed had to lowered. Finally the storm relented and some of the very flat islands of the Aru group came into view, first Trangan, then Maikoor and Kobroor, then Wokam as well as the small island of Wammar, on whose North-western coast lies the trading station of Dobo, our next destination.

The Aru or Western Papua archipelago which is part of the Dutch residency of Amboina comprises 22 larger and 73 smaller partly uninhabited and even unknown islands that group themselves around the main island of Aru, which the natives themselves call Tanah Besar. It consists of a row of small islands separated by narrow estuaries. The largest islands from North to South are Wokam, Kobroor, Maikoor and Trangan. The total area of the group is listed as 8613 km2; the islands are divided into front and rear wall islands depending on whether they are oriented towards the West or the East. During the era of the Dutch East India company, Voorwal was the name given to the islands facing the trade routes and Achterwal to the islands turned to the other side.

The total number of inhabitants of the Aru islands is estimated at around 25.000; the largest part of which are heathen, in part with a strongly developed fetish cult. The race of the Aruans is predominantly  a mix of Papuan and Malayan elements even if foreign elements are mixed in.

The ground of the islands mostly consists of coral forms. Now and then it is rocky, covered with layers of sand or swampy but mostly, especially close to the shore, composed of corals, the islands have a wave-like form only now and then interrupted by small hills. Jungle and humous parts alternate. Palm trees are plentiful everywhere besides coconut trees, sago and nipa palm trees there are representatives here from very rare species. Splendidly developed here are the tree ferns, numerous the canaries and on many river edges strange casuarines surround the hilly woods. Agriculture is not highly developed as planting is done only what is useful for a vegetarian cuisine besides the fruits of the forest: maize, pisang, batatas, yams roots and where the ground allows, sugar cane.  The outstanding industry is fishing and hunting which supplies the most important trade good to the Aruans. The former offers fish, trepang, pearls and mother of pearl, tortoise shell, the latter produce edible salangane’s nests, a species of common swifts, salanganes, casuarines, birds of paradise, parrots and numerous birds of other species, spotted cuscus (Cuscus maculatus), bandicoots (Perameles doreyana), wild boars, wallabies etc.

The entrance channel to the harbor of Dobo offers only a narrow passage for large ships and the depth of the shipping channel changes here so quickly that alternating soundings show 6 fathoms on starboard and 22 fathoms on port.

A small steam boat in the harbor we at first believed to be the government vehicle which the resident of Amboina was to send here according to the schedule but learned that it was a merchant ship and on the way to a round trip to the different harbors of the residency of Amboina. Apart from this merchant steam boat there were only two pearl fishing boats, one of which flying the English flag, in the harbor of Dobo as far as larger vehicles are concerned but it was full of praus which serve in these waters as coastal transportation.

The village of Dobo — multiple rows of densely packed buildings — lies on a narrow sand covered headland on whose Southern end already at the shore of the actual island where a luxurious high forest.

The buildings, huts constructed large in the manner of barns with steep roofs are used in the front for apartments while the rear rooms are used for storage and magazines.

Trade is strong during the months of January to August as during this time vehicles of all kind, from large praus to small boats from Macassar, from Ceram, Goram, the Banda islands etc. tend to come here. Then a vivid trade develops with the natives.

The character of Dobo is that of a trading place is expressed also by the type of about 500 heads of population — a mix of Papuan, Malayan, Javanese and even Chinese elements — and among the permanent inhabitants there does not seem to be a single Aruans with pure blood. As the true Aruans, the natives of this archipelago live hidden in the interior just as on the other islands of this group such as on Wammar, mostly, in small villages which they leave only to trade in Dobo.

The natives have totally surrendered to the appeal of alcoholic beverages, namely arrak with its 50 percent alcohol and more and thus especially popular. Without thought they exchange all their goods, often the result of hard labor of weeks, with traders for a few small barrels of this poison drink. In all latitudes guns have contributed less to the persistent subjugation of the native peoples than firewater!

As Dobo for itself does not offer anything special and only is settled by traders of the lowest category and with a notorious reputation — the genie of trade is a very unclean fellow — thus I abstained from taking consideration of this shops  and wanted to use the short time that was to be spent in these waters for expeditions to other parts of the island world of Aru.

Multiple gentlemen, however, as well as the ship cooks hunting fresh food had let themselves be transported to Dobo where they were shocked by the fantastic prices. They for instance asked 60 fl., for a pig and  1 fl. for 5 eggs! The gentlemen also did not make any ethnographic catches as the objects offered by the traders were mostly of European origin and overall extremely pricey.

Possibly the exorbitant prices had been asked only in our honor. As officially Dobo, as a part of the residency of Amboina and its position as a trading place had took notice of our arrival by hosting the flags everywhere and all huts even the many praus moored at the shore had been ornamented with the colors of the Dutch tricolore.

In a small dinghy arrived the postal master of Dobo, a dignitary whose position was comparable in the Dutch residencies of the Malayan archipelago to our district supervisors (Bezirkshauptmänner).

The chiefs of the individual tribes living in this archipelago are acknowledged by the government but are subordinated to their officials. Said postal master,  a comic fat Malay and the only one in the village who could speak a few words in a European language, namely English. He reported that the resident of Amboina had finally departed the day before after he had awaited the arrival of „Elisabeth“ from the 12th to the 25th June.

I vividly regretted that the resident had wasted so much time waiting for our arrival but he seemed to have been a victim of some miscommunication. Even if it was very difficult to predict the precise day of arrival of such a long sea voyage in advance, the circumstance that the resident had been expecting us already 14 days ago can only be explained by an error.

The faulty English used by the brave postal manager made it more difficult and time-consuming to develop a program for my time on the island, so that only after a full hour everything was arranged. He immediately afterwards went to the village to make the necessary preparations for our expedition. Toward noon he was back on board, this time wearing a coy hunter costume and armed with two overlong rifles of medieval vintage. He was to be my guide for the excursion to Wokam island.

The steam barge took us quickly to the West coast of the island where the flat coral rich shore proved difficult for us to disembark, even more so as a heavy rain was falling that forced us for some moments to seek shelter in the hut of a mixed-race Malay on the shore. Then everybody went as usual in different directions in the company of a guide.

The jungle that engulfed me after only a few steps reminded me vividly of the forests in the Solomon islands and New Guinea in its splendor and luxuriousness of its vegetation but with the difference that the ground was extremely swampy and in many places there were broad marshy streams criss-crossing the forest whose black deep moor filled the air around with miasma.  The color of the stagnant water was a dark black-blue. At every step that we made in the swamp we uprooted decomposing organic matter that produced an abominable smell.

In the beginning I tried to walk across the swamp on fallen trunks that were laying criss-cross but this method was later not practical so that I had to, if I wanted to advance, for good or bad to wade through the swamp and I only managed to drag my foot forward with great effort out of the viscous mass where I had placed it. Furthermore the terrain full of trees was overgrown with all kind of copious vegetation and about every half hour a new heavy rainfall poured down.

Immediately after each rainfall the sun peeked through the clouds and as soon as it became visible the voices of the birds were immediately heard too that had gone quiet during the rain. Among these sounds, those of the white cockatoo (Cacatua triton) and the black ara cockatoo, as well as the cries of the pigeons, some parrots, a brushturkey as well as kingfishers and  mainas of various species were especially notable. The enormous height of the trees made my efforts difficult to discover the birds just like in New Guinea.

I concentrated my efforts mostly on catching one the black cockatoos that are notable by their beautiful feathers dusted with white, light-red cheeks and a splendid tuft rising vertically. But the effort was in vain even though I waded through the swamp for hours. Though I saw a few specimens of this species I managed to shot and wound one but failed to bag it. Instead I killed two brushturkeys sitting in a tree (Talegallus fuscirostris), multiple kingfishers of a new species (Sauromarptis gaudichaudi) and three large pigeons.

On a dry ficus tree I found an uninhabited but apparently recently built airy of a large predator. Clam later assured me to have seen an osprey close to this airy that was hunting fish at the coast.

The information Wallace presents in his work „The Malayan Archipelago“ about the variety, splendor and richness of the butterflies of the Aru islands I found confirmed as despite the frequent rainstorms everywhere during my journey through the jungle the most splendid butterflies notable for their size and diversity of species were fluttering around. Thus I saw a butterfly flying from branch to branch like a bird, probably Ornithoptera aruana,  whose wingspan is incidentally 20 cm!

Another peculiarity of the Aru islands is the presence of marine animals especially shells and snails at a great distance from the shore. Part of the snails must have been carried into the interior by hermit crabs, the other beings and forms might have been pushed there by flooding. As the interior of the islands lies in many places deeply below sea level which also explains the swampy character of the forest.

Under the black humus layer only shells and corals of very recent formation can be found. Thanks to the protective layer many forms are completely intact and unweathered

My guide, a mixed-race Malay, proved to be a lazy rascal who had only one motto: Let’s go back! The brave one was also not very keen on wading in the swampy terrain so that I had to use all possible means to make him go on. This islander seemed to be an example for the belief that mixed-race people have no good qualities and think that the mixing of individuals of two or more different races only will result in the inheritance of all the bad physical and psychic characters of those races that are combined in that respective mixed-race person.

At sunset I met the other gentlemen again on the beach  some of which had been luckier than me — proven by their catches of a black cockatoo, numerous parrots and a beautiful light brown heron.

As the low tide had arrived in the mean time, we had to wade for a rather long way through mood and water to reach the barge.

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  • Location: Dobo, Aru Islands
  • ANNO – on 25.06.1893 in Austria’s newspapers.
  • The k.u.k. Hof-Burgtheater is playing „Das verlorene Paradies“. The k.u.k. Hof-Operntheater is closed from 1 June to 19 July.

In See nach den Aru-Inseln, 23. und 24. Juni 1893

Am 23. kamen auf der See lange Streifen einer gelbfarbigen Masse zum Vorschein, welche an Dichtigkeit immer mehr zunahm und endlich auf weite Strecken hin alles bedeckte. Da sich das Wesen der Masse von Bord aus während der Fahrt nicht feststellen ließ, wurde eine Probe dieser Substanz herausgefischt, worauf wir mit Hilfe der Lupe und schließlich des Mikroskops konstatierten, dass die Masse, welche zuvor von vielen an Bord als Fischlaich angesprochen worden war, Blütenstaub sei.

Land bekamen wir auch in diesen Tagen nicht zu sehen, weil die in unserem Gesichtsfeld liegende Südwestküste Neu-Guineas zu flach ist, als dass sie auf große Entfernungen hin noch wahrgenommen werden könnte. Als Boten vom Land aber erschienen, vermutlich durch das Unwetter verschlagen, fünf allerliebste Schwalben, welche, sichtlich ermattet, das Schiff umkreisten, dann an Bord flogen, sich hier auf Raaen und Taue setzten und da ausruhten. Diese zierlichen Tierchen gaben uns bis zu den Aru-Inseln das Geleit und wurden bald so zahm, dass sie selbst in die Offlziersmesse flatterten und dort auf dem Speisetisch oder auf der elektrischen Lampe des Kronleuchters Platz nahmen.

Die Fieberepidemie an Bord wollte in den Tagen des 23. und 24. durchaus nicht abnehmen; sie steigerte sich im Gegenteil noch numerisch, und an beiden Tagen wurden bisher gesund Gebliebene vom Fieber befallen, während die Zahl der Rekonvaleszenten nur eine geringe Steigerung aufwies.

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  • Ort: Südlich von Neu-Guinea
  • ANNO – am 23.06.1893 in Österreichs Presse.
  • Das k.u.k. Hof-Burgtheater spielt „Der Meister von Palmyra“, während das k.u.k. Hof-Operntheater vom 1. Juni bis 19. Juli geschlossen bleibt.

At Sea to the Aru islands, 23 and 24 June 1893

On the 23rd appeared long stripes of a yellow mass appeared on the sea whose density increased more and more and finally covered everything around over a wide area. As the character of the mass could not be determined during the drive on board, samples of this substance were fished out and then examined with magnifying glass and finally with the microscope. It was determined that the mass which many had assumed to be spawn was actually  pollen.

Land we did again not see during these days as the South-western coast of New Guinea which should have been in our field of vision is too flat to be perceived at such a great distance. As messengers from the land, however, appeared five lovely swallows, probably diverted by the storm. They were visibly tired and circled around the ship then flew on board and landed on the yards and ropes to rest. These delicate animals escorted us to the Aru islands and soon became so tame that they even flew into the officer’s mess and landed on the dinner table or on the electrical lamp of the chandelier.

The fever epidemic was still not abating during the 23rd and 24th. To the contrary, numerically it was still on the increase: On both days there were more hitherto healthy people affected by the fever while the number of re-convalescents grew but slowly.

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  • Location: South of New Guinea
  • ANNO – on  23.06.1893 in Austria’s newspapers.
  • The k.u.k. Hof-Burgtheater is playing „Der Meister von Palmyra“. The k.u.k. Hof-Operntheater is closed from 1 June to 19 July.

In See nach den Aru-Inseln, 22. Juni 1893

Am Morgen des 22. wurde die Fahrt wieder aufgenommen. Nach mannigfachem Wechseln des Kurses, welches sich als notwendig erwiesen hatte, kamen gegen 2 Uhr nachmittags die nördlich von dem australischen Festland gelegenen Adolphus-Inseln, bald darauf die Inseln bei Thursday Island und steuerbord die Banks-Insel mit dem hohen Mount Augustus in Sicht.
Da der Vorrat der Schiffsapotheke an Chinin infolge der zahlreichen Fieberfälle zur Neige ging, auch der Proviant ergänzt werden musste und überdies die „Elisabeth“ seit der Abfahrt von Sydney nicht in der Lage gewesen war, Nachricht über ihr Wohl und Wehe in die Heimat zu senden, entschloss sich der Kommandant, Thursday anzulaufen. So passierten wir denn den uns von der ersten Fahrt durch die Torres-Straße her bekannten Prince of Wales-Kanal zwischen Hammond Island und dem North West Reef, gingen um 3 Uhr nachmittags unweit von Thursday Island, vor der Lotsenstation von Goode Island im Normanby Sound, vor Anker und sandten die Dampfbarkasse nach Thursday, um Chinin und Proviant zu kaufen und um nach Hause zu telegraphieren.

Der Tag war nicht mehr so schön wie der vorhergehende, da Nebel und Regenböen wiederholt den Horizont trübten.

Ich sah, während wir vor Anker lagen, an derselben Stelle, wo ich bei unserem ersten Aufenthalt nächst der Lotsenstation einen Seeadler beobachtet hatte, wieder einen solchen um das Schiff kreisen; er stieß auf Küchenabfälle, kam vier oder fünf Mal nahe an uns heran und strich endlich, als die Dunkelheit hereingebrochen war, nach Goode Island, um dort aufzubaumen.

Nach einer Abwesenheit von drei Stunden kam die Barkasse zurück, — leider ohne das Postpaket, welches uns der Kommandant in Aussicht gestellt hatte — worauf die Fahrt um 8 Uhr abends wieder fortgesetzt wurde. Wir dampften aus dem Normanby Sound, das Leuchtschiff am Proudfoot Shoal steuerbord lassend, aus dem Inselbereich der Torres-Straße hinaus und gelangten in die Arafura-See, welche sich auch diesmal als sehr ruhig erwies, uns aber sofort den Eintritt in eine Region drückender Hitze empfinden ließ. Keine erfrischende Brise war zu verspüren, kerzengerade stieg der Rauch in die Luft empor; ermattende Schwüle lagerte über dem Schiff, und in den Kabinen schwankte die Temperatur zwischen 28° und 30° Reaumur.

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  • Ort: Thursday Island
  • ANNO – am 22.06.1893 in Österreichs Presse.
  • Das k.u.k. Hof-Burgtheater spielt „College Crampton“, während das k.u.k. Hof-Operntheater vom 1. Juni bis 19. Juli geschlossen bleibt.
The Wiener Salonblatt issue 26, p. 6 notes Franz Ferdinand's good health and arrival at Thursday Island

Das Wiener Salonblatt no. 26, S. 6 berichtet, dass Franz Ferdinand‘ gesund und gut bei Thursday Island angekommen ist.

At Sea to the Aru islands, 22 June 1893

In the morning of 22th June, the journey was continued. After many changes in the direction of the course that were necessary. the Adolphus islands North of the Australian mainland came into view and soon thereafter the islands of Thursday Island and Banks island on starboard with the high Mount Augustus.

As the quinine supplies of the ship pharmacy were getting low due to the numerous fever cases and the provisions had to be replenished and „Elisabeth“ had been unable to send news about its well-being and woes home since the departure from Sydney, the commander decided to pay a call to Thursday Island. Thus we passed through the Prince of Wales-Canal between Hammond Island and the North West Reef known to us from our first passage of the Strait of Torres, at 3 o’clock in the afternoon we anchored close to Thursday Island in front of the pilot station of Goode Island in the Normanby Sound, and sent out the steam barge to Thursday Island to buy quinine and supplies and to telegraph home.

The was no longer as beautiful as the day before as fog and rainstorms clouded the horizon.

I saw again, while we were anchoring at the same spot where I had observed a sea eagle during our first stay next to the pilot station, one of those birds circle around the ship. He swooped down on the kitchen garbage, came close to us about four or five times and finally at dusk flew away to Goode Island to rest for the night.

After an absence of three hours the barge returned — unfortunately without a mail package that the commander had announced — and the voyage was continued at 8 o’clock in the evening. We steamed out of Normanby Sound, past the lighthouse ship at Proudfoot Shoal on starboard, out of the island area of the Strait of Torres and reached the Arafura Sea which showed itself again as very calm but made us experience its muggy heat immediately after our entrance in its region. No fresh wind, the smoke rose straight as an arrow into the air, the tiring muggy heat stuck to the ship and in the cabins the temperature was between 28° and 30° Reaumur (35-37.5° Celsius) .

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  • Location: Thursday Island
  • ANNO – on  22.06.1893 in Austria’s newspapers.
  • The k.u.k. Hof-Burgtheater is playing „College Crampton“. The k.u.k. Hof-Operntheater is closed from 1 June to 19 July.
The Wiener Salonblatt issue 26, p. 6 notes Franz Ferdinand's good health and arrival at Thursday Island

The Wiener Salonblatt issue 26, p. 6 notes Franz Ferdinand’s good health and arrival at Thursday Island

At Sea to the Aru islands, 21 June 1893

During the night from the 20th to the 21st June we crossed the Sea of Papua and at noon on 21st the small reef of Bramble Cay came into view. This reef between the Great Northeast Canal and the Bligh Canal is the Northern entrance to the dreaded Strait of Torres which we had already passed on our journey from Java to Sydney. Now we steered again between the numerous islands made partly out of volcanoes and granite masses partly out of coral matter, through reefs and banks which fill the connecting water ways between the South Sea and the Indian Ocean. All these islands and smallest of islands, reefs and banks usually are of two types only: either they are only white coral reefs or dunes that appear in the sea as clear strips or they are islands with vegetation. On some of the larger islands appeared now and then native huts situated in the shadow of palm trees.

During the journey through the Strait of Torres we saw only a small steamer that we assumed to be on its way toward Numea and some sailing schooners which the mother of pearl fishermen tend to use in these waters to perform their as dangerous as profitable business so that the sea seemed quite empty even dead and „Elisabeth“ went its way alone.

As many of the flat islands and reefs in these parts of the Strait of Torres only offered very narrow passages and could not be detected in darkness as the sailor has no point of orientation, we were forced to anchor leeward of Rennel Island at 9 o’clock in the evening.

During the day we enjoyed splendid weather. The sea was glittering in a flashy light green.

Health conditions on board were unfortunately not good: Wurmbrand was struck down sick from the consequences of the last exhausting excursion. The after effects of the stay on the Solomon islands and also New Guinea showed themselves of numerous fever cases. At the beginning the daily increase of fever patients was 5 to 6, later 12 to 15 men, and now 5 staff officers, my servant, my orderlies, my secretary as well as nearly 80 men were affected by the disease. Especially the stokers and machine room crews seemed to be struck hard. The battery where they took the fever patients  looks like a big hospital!

A further inconvenience was the want of provisions: We could not restock fresh victuals either in Ugi or in Port Moresby. The supplies of fish, poultry etc. that „Elisabeth“ still possessed had gone bad and had to thrown overboard. Not a single egg was left and the meat of the few small oxen we still had and now butchered became rotten within only a few hours. But even if this had not been the case, we as beef-eaters would not have enjoyed it much as the animals had for the past few days been exclusively fed as „concentrated feed“ palm leaves and straw that had been used to wrap wine bottles.

Our ice supplies were already exhausted before coming to Numea and obviously could not be restocked at any of the stations.

In short, everybody on board — sick or healthy — had to suffer or spare something from the climate’s influence and thus had to overcome many challenges that can not be avoided on long sea voyages.

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  • Location: near Rennel island, New Guinea
  • ANNO – on 21.06.1893 in Austria’s newspapers.
  • The k.u.k. Hof-Burgtheater is playing „Der Geigenmacher von Cremona/König Oedipus“. The k.u.k. Hof-Operntheater is closed from 1 June to 19 July.

In See nach den Aru-Inseln, 21. Juni 1893

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni durchquerten wir die Papua-See und bekamen den 21. mittags das kleine Riff Bramble Cay in Sicht. Dieses zwischen dem Großen Nordost-Kanal und dem Bligh-Kanal liegende Riff gilt als der nördliche Anfangspunkt der gefürchteten Torres-Straße, welche wir bereits auf der Fahrt von Java nach Sydney passiert hatten. Nun steuerten wir abermals zwischen den zahllosen, teils aus Vulkanen und Granitmassen, teils aus Korallengebilden bestehenden Inseln, Riffen und Bänken hindurch, welche diese Yerbindungsstraße der Südsee mit dem Indischen Ozean erfüllen; alle die Eilande und Inselchen, Riffe und Bänke stellen im allgemeinen nur zwei charakteristische Typen dar, indem jene entweder lediglich weiße Korallenriffe oder Dünen, die in der See als helle Streifen erscheinen, oder aber mit Vegetation bedeckte Inseln sind. Auf manchen der größeren Eilande kamen hie und da von Palmen beschattete Hütten Eingeborener zum Vorschein.

Während der Fahrt durch die Torres-Straße sichteten wir nur einen kleinen Dampfer, welcher, wie anzunehmen war, Kurs auf Numea hatte, und einige der Segelschooner, deren sich die Perlmuschelfischer in diesen Gewässern bei Ausübung ihres oft ebenso gewinnbringenden als gefahrvollen Gewerbes zu bedienen pflegen, so dass die See recht verödet, ja tot erschien und die „Elisabeth“ einsam ihres Weges zog.

Da manche der flachen Inseln und Riffe dieses Teiles derTorres-Straße nur äußerst schmale Durchfahrten bieten und bei Dunkelheit gar nicht wahrzunehmen sind, dem Schiffer daher jeder Orientierungspunkt mangelt, sahen wir uns veranlasst, nachdem wir um 9 Uhr abends Rennel Island erreicht hatten, in Lee hievon Anker zu werfen.

Tagsüber erfreuten wir uns prächtigen Wetters; die See erglänzte in auffallend lichtem Grün.
Der Gesundheitszustand an Bord war leider kein guter. Wurmbrand lag an den Folgen der letzten anstrengenden Exkursionen krank darnieder, und die Nachwirkungen des Aufenthaltes auf den Salomon-Inseln wie auf Neu-Guinea machten sich durch zahlreiche Fälle von Fieber geltend. Anfänglich betrug der tägliche Zuwachs an Fieberkranken 5 bis 6, später 12 bis 15 Mann, und jetzt sind 5 Offiziere des Stabes, mein Diener, die Ordonnanzen, mein Schreiber sowie nahezu 80 Mann von dem Übel ergriffen; namentlich erscheint das Heizer- und Maschinenpersonal stark in Mitleidenschaft gezogen. In der Batterie, wohin die Fieberkranken gebracht wurden, sieht es wie in einem großen Spital aus!

Eine weitere Unannehmlichkeit lag in dem Mangel an Proviant; wir hatten weder in Ugi, noch in Port Moresby frische Lebensmittel zu fassen vermocht, die Vorräte aber an Fleisch, Geflügel u. a. m., welche die „Elisabeth“ noch besessen hatte, waren schlecht geworden und mussten über Bord geworfen werden. Kein einziges Ei war mehr vorhanden und das Fleisch der wenigen Öchslein, welche wir noch besaßen und nun schlachteten, ging innerhalb weniger Stunden in Fäulnis über. Aber auch wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, würden wir als Beefeaters daran nur wenig Genuss gehabt haben, weil den Tieren die letzte Zeit hindurch ausschließlich Palmblätter und das Stroh, womit die Weinflaschen umwickelt gewesen waren, als „Kraftfutter“ verabreicht werden konnten.

Unser Vorrat an Eis war schon vor Numea erschöpft und konnte, wie sich von selbst versteht, an keiner der Stationen, welche wir in der letzten Zeit angelaufen hatten, ergänzt werden.
Kurz — ob krank, ob gesund —jedermann an Bord hatte unter dem Einfluss des Klimas zu leiden oder zu entbehren und so Prüfungen zu bestehen, die bei langen Seereisen unvermeidlich sind.

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  • Ort: nächst Rennel Island, Neu Guinea
  • ANNO – am 21.06.1893 in Österreichs Presse.
  • Das k.u.k. Hof-Burgtheater spielt „Der Geigenmacher von Cremona/König Oedipus“, während das k.u.k. Hof-Operntheater vom 1. Juni bis 19. Juli geschlossen bleibt.

Jagdlager am Vei Maori — Varivari-Insel, 20. Juni 1893

Bei Morgengrauen schon zogen wir aus, und zwar zunächst alle zusammen bis zu einem beiläufig 3 km entfernten Eingeborenen-Dorf, wo die Führer für die einzelnen Herren abgeholt werden sollten. Die Temperatur war, da in der Nacht starker Tau gefallen war, leidlich, und in allen Zweigen hörte man das Gekreische der Kakadus und Papageien. Gegen 7 Uhr waren wir im Dorf angelangt, wo sich die Papuas über unsere frühe Ankunft allerdings etwas erstaunt, aber bald bereit zeigten, Führerdienste zu leisten; merkwürdigerweise ist der Papua kein Freund der Morgenstunden und, selbst wenn man ihn weckt und drängt, vor 8 Uhr schwer zu einer Arbeit zu bewegen.

Da sich die besseren Jagdplätze, der Erklärung der Führer gemäß, am jenseitigen Ufer befinden, musste der hier tief dahinstürmende Fluss überquert werden. Ein Boot war nicht zur Stelle, so dass wir uns gezwungen sahen, nach Art der Eingeborenen auf einem Baumstamm, der unter Wasser quer über dem Fluss lag, hinüberzuschreiten, was sich nicht gerade leicht bewerkstelligen ließ, weil der Stamm durch das stetig über ihn rinnende Wasser abgeschliffen und daher sehr glatt war; doch ging zum Glück der Übergang ohne Unfall vonstatten. Übrigens hatten wir im Laufe des Tages noch einige Male unsere equilibristischen Fähigkeiten zu betätigen, da hier alle Wasserarme, worunter manche von beträchtlicher Tiefe, nur mit solchen glatten Baumstämmen überbrückt sind.

Am jenseitigen Ufer teilten wir uns wieder in Partien und schlugen verschiedene Richtungen mit der Bestimmung ein, um 11 Uhr vormittags beim Lager zusammenzutreffen. Bedford ging mit mir; doch gab uns der Gouverneur, der offenbar Bedfords Ortskenntnis nicht völlig vertraute, zwei der Gegend kundige Eingeborene mit.

Bedford und die Papuas wollten mich auf einen Paradiesvogel einer neuen Art, den zwölffederigen Paradiesvogel, zu Schuss bringen. Wir gelangten fünf Mal in die Nähe eines solchen Vogels, hörten auch schon seinen Ruf; aber jedes Mal fiel, eben als wir uns anschleichen wollten, in der Nähe ein von einem der Herren abgefeuerter Schuss, welcher den überaus scheuen und vorsichtigen Vogel zur Flucht bewog. Die einheimischen Führer begingen eben den großen Fehler, uns alle zu nahe aneinander umherzuführen, so dass ein Schütze den anderen störte. Dafür kam ich wieder unter einen Baum, der mit Raggiana-Paradiesvögeln besetzt war, von welchen ich zwei junge Männchen und ein Weibchen herabschoss.

Zahlreiche Nashornvögel strichen umher, und jeden Augenblick hörte ich ihren schweren Flügelschlag; doch war es unmöglich, einen derselben zum Schuss zu bekommen. Meine weitere Strecke bildeten noch ein Papagei und ein prachtvoller Fischer, der himmelblaue Seidenliest (Tanysiptera galatea) mit seinen zwei langen, weißen Stoßfedern, die am Ende leierförmig geschweift sind.

Die Führer hatten, wie gewöhnlich, die Zeit nicht richtig veranschlagt und erklärten mir, als es schon 11 Uhr vorbei war, dass wir noch eine gute Strecke bis zum Lager zu gehen hätten. Der Gouverneur, durch das gestrige Abenteuer gewitzigt, ließ auch bereits Signalschüsse erdröhnen, doch kam ich endlich ohne weitere Fährlichkeit mit einer kleinen Verspätung im Lager an, wo sich nach und nach auch die anderen Teilnehmer einfanden, jeder mit interessantem Wild. Wurmbrand hatte zwei der so seltenen schwarzen Ara-Kakadus (Microglossus aterrimus) und eine Taube uns neuer Art, Clam einen Königsvogel und einen prachtvoll schillernden sogenannten Rifle Bird (Ptilorhis magnifica), Prönay zwei Raggiana-Paradiesvögel und Bourguignon ebenfalls einen Königsvogel nebst einem Weibchen erlegt.

Nachdem ich dem Gouverneur und den übrigen Herren aus Moresby, welche bis zum Nachmittag im Lager bleiben wollten, Lebewohl gesagt hatte, wanderten wir bis zur Barre, um hier wieder die Barkasse und die Boote zu besteigen. Wir steuerten den Fluss hinab, mit der Absicht, sobald als möglich die Redscar-Bai zu erreichen, da ich noch auf der Varivari-Insel jagen wollte, wohin abends vom Festland aus Tausende weißer Tauben mit schwarzen Flügelspitzen, eine Spezialität Neu-Guineas, zu streichen.

Aber leider hatten wir nicht mit Ebbe und Flut gerechnet, die sich flussaufwärts weit fühlbar machen und einen Niveauunterschied von 1,5 m bewirken; denn als wir an den verhängnisvollen Baumstamm kamen, mussten wir vor Anker gehen und geduldig das Steigen des Wassers abwarten. Inzwischen bereiteten wir uns in unseren Booten ein frugales Mittagsmahl.

Gegen 3 Uhr war endlich das Wasser so hoch gestiegen, dass unsere Barkasse mit einem ordentlichen Anlauf über den Stamm gelangte und nun freies Fahrwasser vor sich hatte. Wir fuhren mit aller Kraft, leider brach aber, da wir den Fluss verließen, ein Maschinenventil der Barkasse, was deren Geschwindigkeit wesentlich beeinträchtigte; hiezu gesellten sich ziemlich hoher Seegang sowie der Umstand, dass wir bis zur Varivari-Insel noch sechs Meilen in offener See zu hinterlegen hatten.

Als wir in der Nähe der unweit der Varivari-Insel verankerten „Elisabeth“ anlangten, war es fast 7 Uhr und bereits dunkel geworden, weshalb wir definitiv auf die Tauben verzichteten.

An Bord der „Elisabeth“, welche tagszuvor 40 Seemeilen nordwestlich von der Vanapa-Mündung im Hall Sound, östlich von Yule Island, vor Anker gegangen war und daselbst die Nacht verbracht hatte, fand ich eine außerordentlich reichhaltige und interessante ethnographische Sammlung vor, welche mir die freundlichen Patres der Mission auf Yule Harbour geschickt hatten. Der Kommandant sowie die Offiziere zeigten sich von der zuvorkommenden Aufnahme, die sie dort gefunden, ganz entzückt und berichteten, welche Freude die Patres über die europäischen Gäste empfunden hätten, mit denen sie einige Stunden verkehren konnten.

Nachdem die Barkasse und die Boote gehisst sowie alle unsere Trophäen von der Flussexpedition eingeschifft waren, lichteten wir um 8 Uhr abends die Anker und fuhren, Neu-Guinea verlassend, mit Kurs auf Thursday Island durch den Papua-Golf der Torres-Straße zu.

Der Eindruck, welchen Neu-Guinea auf uns gemacht hatte, war ein überaus günstiger, und wir danken der Insel manches anregende Erlebnis. Wenngleich nur in flüchtigster Weise, hatte ich dennoch einen Einblick in das Leben und Treiben der Eingeborenen getan und diese von einer günstigen Seite kennen gelernt. Auch hatten mir in meiner Eigenschaft als Naturfreund, Sammler und Jäger der Küstenstrich und das, was ich von dem Innern gesehen, allerlei geboten: den Anblick seltsamen Terrains und exotischer Vegetation, sowie dichten Urwaldes und zweier Uferlandschaften, ferner ethnographische und zoologische Ausbeute, und nicht zum wenigsten spannende Jagd auf die Vertreter der Vogelwelt Guineas, dies alles ohne mehr Fährlichkeiten als Dornen-, Ameisen-, Moskito- und jene kleinen Nadelstiche, die uns Erdgeborenen nie und nirgends völlig erspart bleiben.

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  • Ort: nächst Vari Vari, Neu Guinea
  • ANNO – am 20.06.1893 in Österreichs Presse.
  • Das k.u.k. Hof-Burgtheater spielt „Der Richter von Balamea“, während das k.u.k. Hof-Operntheater vom 1. Juni bis 19. Juli geschlossen bleibt.

Hunting camp at Vei Maori to Varivari island, 20 June 1893

We moved out already at dawn and at first all together up to a native village about 3 km distant where the guides for the individual gentlemen were to be picked up. The temperature was agreeable as strong dew had fallen during the night and  in all branches one could hear the cries of the cockatoos and parrots. Arriving towards 7 o’clock in the village, the Papuans at first expressed their astonishment about our early arrival but were soon ready to guide us. Strangely the Papuans are no friends of the early morning hours even if one wakes them and urges them to start working before 8 o’clock.

As the better hunting grounds were on the other shore according to the guides we had to cross the stormy river that was quite deep here. There was no boat available so that we were forced to walk in the manner of the natives on a submerged tree trunk that lay perpendicular to the river. This was not really an easy task as the trunk was very smooth as it was worn down by the steady exposure to running water. But fortunately the crossing succeeded without accident. By the way, we had to prove our talents as an equilibrist that day a few times more, as all streams here many of which of considerable depth can only be crossed on smooth tree trunks.

On the opposite shore we split again in parties and took different directions with the intention to meet again back at the camp by 11 o’clock in the morning. Bedford walked with me but the governor, apparently not truly convinced about his familiarity with the local terrain, sent two local natives along.

Bedford and the Papuans wanted to shoot a new kind of bird of paradise with twelve feathers. Five times we came close to such a bird and also heard its call. But each time when we were sneaking up, one of the gentlemen fired a shot close by which made the very timid and prudent birds flee. The local guides made the grave mistake to guide us all too close together so that one shooter interfered with the next. In return I found another tree full of Raggiana birds of paradise and shot two young males and one female.

Numerous hornbils were flying in the sky and at any moment I could hear heavy wings fluttering but it was impossible to shoot one. My next results were another parrot and a splendid common paradise kingfisher (Tanysiptera galatea) with its two long white tail feathers that are shaped like a lyre.

The guides had as usual not estimated the time correctly and explained to me after 11 o’clock was already past that we would have to walk for quite some distance to reach the camp. The governor, profiting from the experience of the adventure the day before, had signal shots fired but I arrived at the camp without any further difficulties with a small delay and by and by the other members returned too, each with interesting game. Wurmbrand had two of the rare black cockatoo (Microglossus aterrimus) and a pigeon of a new species, Clam a bee martin and a splendid glittering so called rifle bird (Ptilorhis magnifica), Prónay with two Raggiana birds of paradise and Bourguignon also with one bee martin and a female.

After I had said good-bye to the governor and the other gentlemen from Moresby who wanted to stay in the camp until the afternoon, we marched to the barrier  and embarked into the barge and boats there again.  We steered downstream with the intention to reach Redscar Bay as fast as possible as I still wanted to hunt on Varivari island where in the evening thousands of white pigeons with black wing tips, a speciality of New Guinea, depart from the mainland.

But unfortunately we had not taken the tides into account which were highly noticeable upstream causing a difference in the water level of 1,5 m; when we arrived at the ominous tree trunks, we were forced to anchor and patiently wait for the water to rise. In the mean time we prepared a frugal midday meal in our boats.

Towards 3 o’clock the water had finally risen so high that our barge could get over the trunks having gather sufficient speed and now was in open navigable water. We drove at full speed but unfortunately one machine valve broke when we left the river so that our speed was considerably diminished. Additionally there were rather tall waves and the circumstance of having to still cover six miles of open sea to arrive at Varivar island.

When we arrived at „Elisabeth“  moored close to Varivari island, it was almost 7 o’clock and already dark. That’s why we definitively passed on the pigeon hunt.

On board of „Elisabeth“, that had anchored the day before 40 sea miles Northwest of the mouth of the Vanapa in the Hall Sound, East of Yule Island, and spent the night there, I found an extraordinarily varied and interesting ethnographic collection that the kind patres of the mission on Yule Harbour had sent me. The commander as well as the officers were enchanted by the very obliging welcome they received there and reported that the patres were delighted to host European guests with which they could spend a few hours.

After the barge and the boats had been lifted and all our trophies from the river expedition loaded on board, we hoisted the anchor at 8 o’clock in the evening and set course for Thursday Island leaving New Guinea behind through the gulf of Papua and the strait of Torres.

The impression New Guinea made upon us was very favorable and we owe the island many stimulating experiences. Even though it was only a fleeting glimpse we nevertheless gained some insight into the life and activities of the natives and have seen their positive side. Me as a friend of nature, collector and hunter, the coastal strip and what I have seen of the interior had offered me various things: The view of strange terrain and exotic vegetation as well as dense jungle and two shore landscapes as well as ethnographic and zoological catches and not in the least exciting hunts of the representatives of Guinea’s bird world. All of this without greater dangers than thorns, ants, mosquitoes and those small pinpricks that will not completely spare any of us earthlings in any location.

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  • Location: near Vari Vari island, New Guinea
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